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Orientierungstauchen

Orientierungstauchen ist eine Wettkampfdisziplin im strömungsfreien Freiwasser. Ihr Reiz liegt in der Kombination von sportlicher Fitness im Flossenschwimmen und dem technischen Geschick zur genauen Orientierung unter Wasser.

Seitenansicht eines Orientierungstauchers, Foto: Wikipedia/Arne Nordmann (norro) cc-by-sa

 (Wikipedia/Arne Nordmann (norro) cc-by-sa)

Vor Beginn eines Wettkampfdurchgangs vermessen die Teilnehmer selbst das Gewässer mit den gesetzten Markierungsbojen und notieren sich die Winkel und Abstände der einzelnen Streckenabschnitte auf einer Notiztafel an ihrem Tauchgerät. Dieses besteht i.d.R. aus einer Halterung für die Tauchflasche und einem daran befestigten Arm, der einen Kompass und einen Streckenzähler trägt.

Es gibt verschiedene Grundformen der Wettkampfstrecken mit Längen von etwa 500-650m. Außerdem gibt es Varianten, bei denen zwei oder vier Wettkämpfer an verschiedenen Stellen starten und dann gemeinsam möglichst schnell das Ziel erreichen müssen. An jedem Wendepunkt haben die Wettkämpfer durch Bewegen der jeweiligen Boje das Erreichen der Position anzuzeigen.

In Thüringen wird Orientierungstauchen von den Vereinen TC Chemie Greiz, TC Jena, SC HzweiO Jena, TSC Neptun Nordhausen und TSC Weimar betrieben.

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