Kinder- und Jugendcamp 2025
Tauchwochenende am Kulkwitzer See – Drei Tage zwischen Flossen, Sonne und guter Laune
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Am Donnerstag, den 19.09.2025, starteten wir mit unserem Tauschclub zu einem dreieinhalbtägigen Ausflug an den Kulkwitzer See in Leipzig. Mit zwölf Kindern und zehn Erwachsenen waren wir eine bunt gemischte Truppe – laut genug, um aufzufallen, und organisiert genug, dass alles gut funktionierte. Nach unserer Ankunft gegen 17 Uhr richteten wir uns ein und bezogen die Zimmer. Danach wurde gegrillt, und bei gemütlicher Stimmung besprachen wir den Ablauf der nächsten Tage. Die Vorfreude aufs Tauchen war groß – besonders bei denen, die zum ersten Mal dabei waren.
Der Freitag begann um 8 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück bei strahlendem Sonnenschein. Danach ging es zum Apnoetauchen – also Tauchen ohne Gerät, nur mit einem Atemzug. Für viele war das neu und anfangs gar nicht so einfach. Doch mit etwas Übung und gegenseitiger Motivation klappte es immer besser. Unter Wasser erwartete uns eine friedliche Welt – und viele neugierige Fische, die uns offenbar schon als einen Teil ihrer Umgebung ansahen. Während wir untertauchten, wurde an Land schon das Mittagessen vorbereitet: ein orientalisches Gericht, das so gut roch, dass man beim Auftauchen fast vergaß, wieder zu atmen. Am Nachmittag folgte das Gerätetauchen. Mit Flaschen, Neoprenanzug und Technik ging es diesmal etwas tiefer hinab. Unter Wasser war es ruhig, klar und faszinierend – fast wie in einer anderen Welt. Danach hatten wir Kinder noch etwas Freizeit, in der wir lachten, spielten und das schöne Wetter genossen. Abends waren alle müde, aber zufrieden – und beim Essen wurde schon über den nächsten Tag gesprochen.
Am Freitagabend stand eine Entscheidung an: nur einmal tauchen und dafür mehr Freizeit – oder zweimal tauchen und doppelt so viel Abenteuer. Die Abstimmung fiel eindeutig aus: zweimal Tauchen! Schließlich waren wir ja nicht zum Ausschlafen gekommen. Am Samstag ging es also früh los. Beim Apnoetauchen am Vormittag wagten wir uns etwas tiefer, und man merkte, wie viel sicherer alle schon geworden waren. Nach dem Mittagessen, es gab Nudeln, folgte das zweite Gerätetauchen. Wieder hatten wir Glück mit dem Wetter – die Sicht war klar, und die Stimmung super. Der Abend war etwas hektisch, weil alle gleichzeitig packen, duschen und sich verabschieden wollten – aber das gehörte einfach dazu.
Am Sonntag frühstückten wir noch gemeinsam und saßen pünktlich um 9:30 Uhr in den Autos auf dem Rückweg. Müde, aber glücklich, blickten wir auf ein Wochenende voller Sonne, Wasser, Fische, guter Laune und vieler gemeinsamer Erlebnisse zurück. Für einige war es das erste Mal unter Wasser – für alle war es ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst.
Ein großes Dankeschön geht auch an unsere Tauchlehrer: Sie waren nicht nur professionell, sondern auch eine echte Motivation – geduldig, hilfsbereit und voller Begeisterung, die ansteckend war.
Vereinsmitglied
Siba Al Hamoud
veröffentlicht von Ralf Hildebrandt am 10.10.2025, 00:00